Rolli
 

Den Rolli bekam Tim mit zwei Jahren. Damit sollte eine größere Mobilität erreicht werden. Er kam auf Anhieb sehr gut damit zurecht und machte schöne Fortschritte.

 

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Bei der Planung war mir ein Rolli mit Stützrädern vorn wegen der Kippgefahr nach hinten für ein so kleines Kind zu unsicher und ich entschloss mich, die Stützräder hinten anzubringen und damit das Gewicht des Kindes immer zwischen den Antriebs- und Stützrädern zu haben. Nach einiger Zeit zeigte sich, dass beim Vorbeugen des Oberkörpers eine gewisse Kippgefahr nach vorn bestand. Die suchte ich zunächst durch einen so genannten Hosenträgergurt einzuschränken. Da aber damit die Bewegungsfreiheit des Kindes im Rolli auch eingeschränkt wurde, entschloss ich mich, zusätzlich kleinere Stützrädchen vorn anzubringen, die beim Fahren aber ca. 50 mm Bodenfreiheit haben. Durch verschiedene Forderungen, die unabdingbar sind, wie Verstellung des Fußbrettes sowohl in Höhe als auch in Neigung, Bremsmöglichkeit beim Hineinsetzen des Kindes, Speichenschutz usw., ist der Aufbau nicht ganz einfach.
Die Antriebsräder sind 20 Zoll-Räder aus dem Fahrradgeschäft, die hinteren Stützräder sind einem Katalog für Betriebsausstattung entnommen, alle übrigen Teile in Baumärkten oder Eisenwarengeschäften erhältlich.

Bauplan

Der Bauplan ist HIER als Zip-Datei herunter zu laden

 

Einen Nachbau des hier gezeigten Rollis mit Stützrädern hinten würde ich nicht empfehlen.
Trotzdem hat dieser Rolli Tim sehr viel gebracht und er fährt zum Teil heute mit 4 ½ Jahren noch damit, wenn er seinen inzwischen erhaltenen „professionellen“ Rolli beim Besuch der Großeltern mal zu Hause gelassen hat.

 

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