Gebärden

Gebärden sind sichtbare Handzeichen, die sich im Wesentlichen in vier verschie­dene Punkte gliedern lassen: die Handform, die Handstellung, die Ausführungsstelle und die Bewegung.

1. Hinweisende Gebärden (oben, unten, neben)

2. Sachbezogene Gebärden

  • formbeschreibende Art (Ball, Baum)

  • Tätigkeit nachahmende Art (käm­men, waschen)

  • Einzelmerkmale darstellende Art (Katze, Ente)

3. Gebärden, die die motorische Aus­führung der Sprechbewegung nachah­men bzw. unterstützen (Papa). Ebenso können Luftschwingung und Vibration, die bei der Bildung (Artikulation) eines Buchstabens oder Wortes entstehen, als gebärdenunterstützend bzw. ver­deutlichend verwendet werden.

4. Abstrakte Gebärden sind für Menschen mit schweren Behinderungen nur bedingt verwendbar und müssen in der konkreten Situation oder/und am Bei­spiel eingeübt werden.

5. Natürliche Gebärden haben ihren Ur­sprung in der Kommunikation zwischen dem Kind im vorsprachlichen Stadium und seinen Bezugspersonen. Sie dienen zur Verdeutlichung und Bekräftigung eines Sachverhaltes, sie geben dem Kind die Möglichkeit der Orientierung und Differenzierung in seinem sozialen Umfeld. Weiterhin sind Fingerspiele, Handlungs- und Spiellieder eine fast in jedem Kulturkreis praktizierte Metho­de, um spielerisch Handlungen einzuü­ben oder zu verdeutlichen. 

 

Sprach ersetzende Funktion 

 

Gebärden als einfaches Kommunikations­mittel verstehen und gebrauchen zu können, ist besonders für die Menschen wich­tig, die auf Grund ihrer Behinderung oder sonstiger Faktoren keine Lautsprache er­lernen konnten. Der Schwerpunkt von Unterricht und Förderung sollte auf die Einübung eines möglichst differenzierten Gebärdengebrauchs gelegt werden. Auch Hörende, aber in ihrem Ausdrucksvermögen behinderte Menschen, sind zum Teil zeitweise, zum Teil dauernd, auf Gebärden angewiesen, um ihre Bedürfnisse auf einfache Weise kundtun zu können.

 

Sprachanbahnende Funktion 

Neben der sprachersetzenden Funktion kann der Gebrauch von Gebärden auch eine konkrete Hilfe bei der Sprachanbahnung sein. Sind nur geringe verbale Möglichkeiten vorhanden, kann die Vermittlung von Gebärden und die damit verbun­dene Festlegung einzelner Begriffe bzw. Wörter einen erhöhten Sprachumsatz anregen.

Dies gilt vor allem dann, wenn der Gebärdengebrauch die Sicherheit vermittelt, auch dann verstanden zu werden, wenn die verbalen Ausdrucksmöglichkeiten noch undeutlich sind.

 

 

Sprachunterstützende Funktion

 

Können Menschen mit Behinderungen sprechen, so ist ihre Sprache häufig trotzdem sehr undifferenziert und/oder nicht immer verständlich. Ihre sprachlichen Ausdrucksformen und ihr Wortschatz genügen oft nicht, um bestimmte Sachverhalte eindeutig zu verbalisieren.

 

Die Gebärdensprache ermöglicht eine konkrete Begriffsbestimmung, sie fördert somit die Freude an Kommunikation und Interaktion und das gezielte Äußern von Wünschen, Bedürfhissen und Befindlichkeiten.

Bei voranschreitendem Hörverlust ist parallel gebrauchte verbale und gebärdete Ansprache eine Möglichkeit, das Sprechen zumindest teilweise zu erhalten.

 

 

Für Menschen, deren Ausdrucksmöglichkeiten eingeschränkt sind

  • Menschen mit Behinderungen sollten sich nach einer individuellen Eingewöhnungszeit an Raum und Bezugspersonen auf Kontakte zu der Bezugsperson einlas­sen können, d. h. sowohl Blick-, als auch Körperkontakt sollte möglich sein.

  • Es muss im Lebensbereich dieses Men­schen Dinge, Situationen und Vorgänge geben, die ihn interessieren. Diese sind Voraussetzungen, um ihn für den Erwerb von Gebärden empfänglich zu machen und den kommunikativen Austausch zu Fördern.

  • Der Mensch mit Behinderungen sollte auf einem Entwicklungsniveau sein, das es ihm ermöglicht, einen realen Gegenstand mit einer Gebärde zu verbinden. Die Gebär­de muss auch bei Nichtvorhandensein eines Gegenstandes als Bedeutungsträger ange­wendet werden können. (Objektkonstanz)

  • Die Motorik und Mobilität muss so weit vorhanden sein, dass die Gebärden ausgeführt werden können, dies kann für die Phase der Vermittlung bedeuten, dass mit Führung gearbeitet werden muss.

 

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

  • Die Grundvoraussetzung ist das Hinterfragen des eigenen Kommunikationsverhaltens und die Überprüfung, welche eigenen Möglichkeiten/Fähigkeiten eingebracht werden können, um Gebärden zu vermitteln.

  • Voraussetzung zur Gebärdenvermittlung ist Zuwendung, nicht nur im emotio­nalen Bereich, sondern in der gesamten Körperhaltung! Dazu gehört der Aufbau von Blick- und Körperkontakt. Ohne Blick­kontakt kann der Mensch mit Behinderun­gen die Gebärden weder wahrnehmen noch nachvollziehen.

  • Ohne Körperkontakt sind imitations- und artikulationsunterstützende Maßnahmen kaum möglich, z. B. Tast- und Vibrationsübungen, um sich der eigenen Stimme bewusst zu werden. Körperkontakt ist auch deshalb wichtig, weil die Körper­wahrnehmung und das Körperschema bei der Ausführung von Gebärden unabdingbar ist.

  • Zum Menschen mit Behinderung muss eine Beziehung entwickelt werden, die so­wohl emotionale Akzeptanz als auch Kör­perkontakt zulässt.

  • Die Lebensumstände des Menschen mit Behinderungen müssen allen Bezugs­personen bekannt sein (Familie, Gruppe, Bezugspersonen, Alter, Vorlieben, Abnei­gungen etc.).

  • Die Vermittlung von Gebärden muss sich an der unmittelbaren Lebenswirklich­keit des Menschen mit Behinderung orientieren.

  • Die Bezugspersonen müssen in Bezug auf Inhalt und Ausführung der Gebärden den Kontext des Geschehens beachten, Gebärden sind häufig nur situativ einzuüben.

  • Die Gebärde muss deutlich und in der Ausrührung gleich bleibend verwendet werden.

  • Die jeweiligen Gegenstände, Bilder und Situationen müssen stets mit der glei­chen Gebärde benannt werden.

  • Das Tempo der Ausführung beeinflusst die Bedeutung, starke, betonte und ra­sche Bewegungen unterstreichen emotio­nale Beteiligung, sanfte zurückhaltende Ausführung vermittelt Ruhe.

  • Gebärde und Mundbild müssen im Blickfeld des Menschen mit Behinderung ausgeführt werden, um Verzerrungen so gering wie möglich zu halten. Es ist darauf zu achten, dass die gleiche Kommunikati­onsebene hergestellt wird, z. B. bei Rollstuhlfahrern.

  • Die Bezugspersonen sollten langsam, deutlich und artikuliert sprechen. Einfa­cher Satzbau und umgangssprachlicher Wortgebrauch sind zu bevorzugen.

  • Sprechen und Gebärde müssen syn­chron erfolgen, d. h. Wort und Gebärde müssen inhaltlich übereinstimmen und gleichzeitig angewandt werden. Dies ist be­sonders bei Menschen, die noch über Hör­vermögen verfügen und eventuell einen passiven Wortschatz haben, wichtig.

 

16 praktische Hinweise

    1. Neben dem Einüben und Vermitteln von Gebärden stellt die Förderung der Konzentrationsfähigkeit und -dauer einen wesentlichen Ansatzpunkt dar.

    2. Das Abtasten des Kehlkopfes mit der Hand, Vibrations- und Atemübungen sind geeignet, die Sensibilität für den Körper zu stärken.

    3. Ebenso wichtig sind artikulationsunter­stützende Handzeichen (PMS), das Er­fühlen unterschiedlicher Luftströme beim Sprechen, grobmotorische Übun­gen und Spiele/Übungen, die die Handmotorik schulen.

    4. Gebärden müssen durch eindeutige Mi­mik und Gestik unterstützt werden, um z. B. eine Aussage zu unterstreichen. Ironie oder Sarkasmus verstehen viele Menschen mit Behinderung nicht!

    5. 5.Aussagen sollten kurz und prägnant sein, sowohl vom Inhalt als auch von der Wort- bzw. Gebärdenanzahl.

    6. Es ist für den Erfolg der Gebärdenver­mittlung wichtig, dass Gebärden ver­wendet werden, die für den Menschen mit Behinderungen relevant sind.

    7. Ansatzpunkte können grundlegende, sich täglich wiederholende Begriffe aus dem lebenspraktischen Bereich sein, ebenso wichtig ist es zu erspüren, wo und ob der Kommunikationspartner Probleme oder Nöte hat, diese aufzu­greifen und als Kommunikationsbasis zu erarbeiten.

    8. Der Bezug zwischen Wort, Bild, Hand­lung und Gebärde muss für den Men­schen mit Behinderung nachvollziehbar sein.

    9. Die Gebärden müssen eindeutig und unverwechselbar ausgeführt werden, sie sollen motorisch einfach und gut unterscheidbar sein.

    10. Die Nähe zur Alltags- und Spontange­bärde sollte zu Beginn der Vermitt­lung gewahrt bleiben. Dies erhöht die Anschaulichkeit und die Möglichkeit des Erfahrens, Erlernens und Umset­zens für alle am Kommunikationsprozess beteiligten Personen.

    11. Gebärden über, neben und hinter dem Kopf sind ohne Vorbild schwer nach­vollziehbar; der Bewegungsablauf kann nicht kontrolliert werden. Diese Gebärden sollten, wenn möglich nicht zu Beginn geübt werden, auch später ist es wichtig, dass ein Vorbild vorhanden ist bzw. die Gebärde vom Menschen mit Behinderung vor dem Spiegel eingeübt wird.

    1. Fehlerhafte oder undeutlich ausge­rührte Gebärden sollten behutsam durch Handrührung korrigiert wer­den.

    2. Ablenkende Faktoren sollten in Übungssituationen möglichst gering gehalten werden (Geräusche, Raumsi­tuation, Störungen durch andere).

    3. Das Licht sollte angenehm sein, die Lichtquelle muss so platziert sein, dass keine Verzerrungen der Gebär­den durch ungünstigen Schattenwurf entstehen.

    4. Lob und Bestätigung müssen ständig verwendet werden, deshalb ist es wichtig, sehr schnell Gebärden zu ver­mitteln und zu benutzen, mit denen die emotionale Befindlichkeit ausge­drückt werden kann.

    5. Zu Beginn der Gebärdenvermittlung ist es wichtig zu überprüfen, ob "ja" und "nein" eindeutig dem jeweiligen Sachverhalt entsprechend angewandt wird.

 

Welche Gebärden ?

  • Die Anzahl der zu vermittelnden Begriffe sollte zu Beginn möglichst klein gehalten werden, da es für Menschen mit schweren Behinderungen verwirrend ist, wenn ihnen zu viele Gebärden gleichzei­tig angeboten werden.

  • Die zu Beginn festgelegten Gebärden müssen jedoch stets und von allen Bezugspersonen angewandt werden. 

  • Weiterhin ist darauf zu achten, dass bei der Verwendung von Gebärden bedeutungsähnliche Begriffe (Papa - Vater, Creme - Salbe) synonym verwendet werden.

  • Bei der Anwendung von Gebärden dür­fen Kriterien wie links- rechts- Unterscheidung, die Fähigkeit zu zählen, wie häufig eine Gebärde auszurühren ist, keine Bedeutung haben.

  • Eine Gebärde muss einen Begriff symbolisieren. Zusammengesetzte Gebärden sind immer zwei Begriffe, die einen neuen Gegenstand bezeichnen- (Banane - Milch, Apfel - Saft)

  • Hauptwort und Tätigkeitswort sollen identisch sein.

  • Bestimmte Tätigkeiten können nur in Verbindung mit einem Gegenstand oder einer Situation gelernt und verstanden werden. Dazu gehören abstrakte Begriffe z. B. von Materialien oder z. T. auch emotionale Begriffe. Ein abstraktes Zeichen für "öffnen" ist wenig hilfreich, konkret: Türe öffnen, Schrank öffnen, Dose öffnen.

  • Die Mehrzahlbildung erfolgt in der Regel entweder, wenn Zahlenverständnis vorhanden ist, durch die Angabe von Zahlen oder aber durch bildliche Darstellungen, z. B. bei einem Kochrezept vier Löffel mit Zucker, vier Tassen mit Milch.

  • Zeitformen erfolgen durch den Zusatz von Zeitangaben mittels der Uhr oder durch Hinzuziehen eines Kalenders. Sind diese Möglichkeiten wegen der Schwere der Behinderung nicht gegeben, erfolgen Zeitangaben mit den Gebärden "morgen", "heute", "gestern", "vorbei".

  • Gebärden sollten möglichst nicht in der Luft enden, sondern ihren Endpunkt auf dem Tisch oder dem Körper haben. Dieser Hinweis gilt besonders für Menschen mit autistischen Zügen, bei denen sich wiederholende Bewegungsabläufe zu Stereotypien werden können.

Alle vorgestellten Kriterien sind lediglich Anhaltspunkte für die Auswahl von Gebärden. Sie sind nicht in jedem Fall gleich wichtig und können nicht rezeptartig angewandt werden. Erfolgreiche Gebärdenvermittlung setzt Zuwendung, Spaß an gemeinsamen Tätigkeiten und Interaktion zwischen den Kommunikationspartnern voraus.

 

Und wie geht es dann weiter ?

  • Gebärden sind nur dann sinnvoll, wenn alle Mitarbeiter/innen sie anwenden, deshalb "Mitmacher" suchen, um einen Austausch, Verstärkung und Ermutigung zu haben, wenn es nicht auf Anhieb klappt.

  • Individuelle Zielsetzungen und die Auswahl der jeweiligen Vorgehensweise verhindern beiderseitige Frustrationen und geben dem einzelnen Menschen mit Behinderung die Gelegenheit, sich wirklich angesprochen zu fühlen.

  • Eine globale Zielsetzung "Wir bieten Gebärden in der Gruppe an" ist wenig hilfreich. Alle Mitarbeiter/innen müssen über die angewandten Gebärden und deren motorische Ausführung informiert sein. Die anzubahnenden und erworbenen Gebärden müssen von allen am Kommunikationsprozess beteiligten Personen im Alltag verwendet werden.

  • Die vorhandenen oder neu zu vermittelnden Gebärde sollten schriftlich fixiert, eventuell fotografiert werden und in Zusammenarbeit aller Beteiligten von Zeit zu Zeit überprüft werden.

  • Gebärdenkataloge müssen erweitert, modifiziert und eventuell auf sich wandelnde Bedürfnisse überprüft werden.

  • Der Gebrauch von Gebärden muss regelmäßig erfolgen und alle schon bekannten Gebärden müssen regelmäßig wiederholt und einbezogen werden.

  • Die Zeitspanne intensiven Gebärdentrainings z. B. Benennungsübungen, richtet sich nach der Konzentrationsdauer und Belastbarkeit des einzelnen Menschen.

  • Das Tempo des Vorgehens und die Länge des Angebots richtet sich ebenfalls nach den persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten.

  • Der Zusammenschluss einzelner nicht sprechender Menschen zu einer Gruppe hängt von verschiedenen Faktoren bzw. Bedingungen ab, z. B. ob gegenseitige Akzeptanz vorhanden ist, ob genügend Förderzeit und Einzelansprache für den jeweiligen Kommunikationspartner gegeben ist, welche Behinderung vorliegt und wie schwer diese ist.

  • Übungseinheiten sollten, wenn möglich und erforderlich, in Einzelarbeit begonnen werden. Jedes Training als abstrakte Gegebenheit zeigt aber wenig Wirkung, die Einbettung und der Transfer in den Alltag ist wesentlich für das Gelingen von Gebärdenvermittlung.

Bei vielen Menschen mit Behinderungen wird über das Wahrnehmen, Begreifen und Übertragen auf Gegenstände und Geschehnisse im Alltag kein eigenständiger Gebrauch von Gebärden erfolgen. Dies bedeutet, dass Gebärden nur als passives Verständigungsmittel dienen. Aber schon dieser Schritt kann eine Entlastung des Men­schen mit Behinderungen bewirken. Die Tatsache, dass Situationen oder Emotionen erklärt werden können, schafft ein Stück Sicherheit und Berechenbarkeit im Alltag.

Der Mensch mit Behinderungen kann in Planungen und Überlegungen miteinbezogen werden und ist nicht auf Mutmaßungen angewiesen, wenn sich Veränderungen im Tagesablauf ergeben.

Gelingt die Vermittlung von Gebärden, bzw. können Alltagssituationen erklärend und reflektierend erfasst werden, so ist dem betreffenden Menschen ein wesentliches Element menschlicher Selbstbestimmung an die Hand gegeben.

  • Er kann sich mit seinem Namen nennen und hat damit ein wesentliches Merkmal der eigenen Persönlichkeit - und er wird mit seinem Namen gerufen.

  • Er hat Wahlmöglichkeiten z. B. bei Speisen, bei der Auswahl von Beschäftigung und kann somit einen Teil seines Lebens selbst bestimmen.

  • Er kann Freude, Bedürfnisse, Ängste äußern und damit sich selbst und das Umfeld entlasten.

  • Er kann Forderungen an andere Menschen stellen und adäquat auf Forderungen reagieren.

  • Er kann den Alltag in Begriffe fassen, Ordnung herstellen, nach Relevantem sortieren und eigene Wertigkeiten definieren.

  • Er kann grundlegende Bedürfnisse nach Interaktion und Kommunikation befriedigen.

Grenzen sind der Vermittlung von Gebärden dann gesetzt, wenn der Mensch mit Behinderung nicht erfassen kann, was Gebärden bedeuten, wenn er weder fremde noch vertraute Personen, weder regelmäßige noch unregelmäßige, weder gewohnte noch stark veränderte Umgebung unterscheiden kann.

Schwierig wird die Gebärdenvermittlung auch dann, wenn der Mensch mit Behinderung nicht willens und/oder in der Lage ist, Gebärden zu imitieren oder passiv nachzuvollziehen.

Eine gravierende Einschränkung ist auch dann gegeben, wenn sich der Mensch mit Behinderung nicht auf eine emotionale, mit Körperkontakt verbundene Beziehung einlässt.

Man kann zu Beginn der Arbeit keine Prognose darüber abgeben, wie viele Gebärden in welchem Zeitraum erlernt werden. Der Lernerfolg hängt sowohl von den individuellen Voraussetzungen des Menschen mit Behinderung und seiner "Vermittlungsperson" als auch von der Kreativität und dem Engagement der Bezugspersonen ab.

 

Quelle: Orientierung

 

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